JL Staud – Geschäftsprozesse Geschäftsprozesse: Geschäftsprozessmodellierung, -management, -reengineering

11.4.2016

Hinweise zum Vortrag

Filed under: - HAW LH (Landshut) — admin @ 09:52

Werte Studierende,

hier einige Hinweise zur Ausarbeitung des Textes und der Präsentation:

  • Die textliche Ausarbeitung sollte den üblichen Hochschulstandards genügen: Titelblatt, Gliederung, Ausarbeitung des Textes, Literaturverzeichnis. Bitte achten Sie auch auf formale Korrektheit. Hinweis kann evtl. auch „www.staud.info –> Hinweise zur formallen Gestaltung“ geben.
  • Die Präsentation sollte mit einem professionellen Instrument erstellt sein, z.B. PP. Also bitte nicht als PDF- oder Word-Dokument.
  • Der Vortrag sollte in freier Rede, ohne Ablesen, Notizzettel, usw. erfolgen
  • Zeit einhalten: Überziehen Sie nicht, nehmen Sie aber die angebotene Zeit möglichst voll in Anspruch (+- 5 Minuten sind natürlich möglich). Falls Sie Probleme haben, die Länge Ihres Vortrags einzuschätzen, halten Sie ihn sich selber. Das kann sehr aufschlussreich sein.

Wir simulieren ein wenig die Situation, dass Sie in Ihrem (späteren) Unternehmen etwas vorstellen müssen, z.B. ein geplantes Projekt. Da kann die Einhaltung obiger Regeln sehr hilfreich sein.

Herzliche Grüße

Prof. Dr. Josef L. Staud

 

4.4.2016

Vortragsthemen und Termine

Filed under: - HAW LH BACHELOR Themen — admin @ 16:15

WIF640 im Bachelor – SS 2017

  • Termine für das Seminar:
    22.3. / 26.4.  / 3.5. / 10.5.  / 17.5.   / 24.5. / 31.5. / 7.6. / 21.6. / 28.6.
  • Themenvorstellung: 22.3.
  • Zeit und Raum: 14:30 – 16:55 in TI 107
  • Vortrags- und Diskussionsleistung: ca. 60 Minuten (ca. 45 Minuten Vortrag + 15 Minuten Fragen und Diskussion)
  • schriftliche Ausarbeitung: ca. 10 Seiten, abzugeben beim Vortrag
  • Also: pro Termin 2 Studierende

Leistung:

  • Digitale Präsentation, z.B. mit PowerPoint
  • schriftliche Ausarbeitung: maximal 10 Seiten
  • Abzugeben sind die PP-Präsentation und die schriftliche Ausarbeitung (beides digital, bitte senden an hsATstaud.info)

Vorbemerkungen

(A) Bei allen Themen auch kritische Reflektion des Theorieelements. Beispiel: Ist das, was in der Literatur zu Reifegraden von Geschäftsprozessen ausgeführt wird, schlüssig und sinnvoll.

(B) Sie dürfen mir gerne Ihre Gliederung zum „Drüberschauen“ zusenden und sich auch zwischendurch, wenn Fragen auftauchen, an mich wenden (hs@staud.info).

(C) Bedenken Sie auch die Abgrenzung Ihres Themas zu den übrigen Themen.

Seminarthema: Aktuelle Fragen des Geschäftsprozessmanagements

Für alle Themen gilt: Klären Sie auch, ob die Thematik „Automatisierung von Geschäftsprozessen (einführend: (Kategorie „- HAW LH Automatisierung) bei diesem Thema von Bedeutung ist. Wirkt es sich auf die Thematik aus? Falls ja, wie? Falls nein, begründen Sie dies bitte.

Zur Automatisierungsthematik finden sich auch Hinweise in allen meinen Büchern zu diesem Themenbereich: [Staud 2010, Kapitel 14], [Staud 2014, Kapitel 12], [Staud 2017, Kapitel 3]

Den Text [Staud 2017b] finden Sie als PDF hier: GPM 2017 03 13 Der Text ist in Arbeit, also nicht fehlerfrei und mit Markern für die weitere Bearbeitung versehen „

Vorbemerkungen

(A) Sie dürfen mir gerne Ihre Gliederung zum „Drüberschauen“ zusenden und sich auch zwischendurch, wenn Fragen auftauchen, an mich wenden (hs@staud.info).

(B) Beachten Sie wegen der Abgrenzung auch thematisch benachbarte Themen. Gerne können Sie mich dabei mit dazu nehmen.

Vortragsthemen

(1) Geschäftsprozesse – automatisiert oder auch nicht

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 2]

Auch: Reflektion der Entwicklung zu automatisierten Geschäftsprozessen.

Themen:

  • Automatisierung von Geschäftsprozessen: Was ist das? Erläutern.
  • Typen von Geschäftsprozessen: Kern-, Supportprozesse; Primäre, Sekundäre Geschäftsprozesse, …
  • Eigene Definition
  • Einschätzung der Definitionen
  • Alle Aspekte der Definitionen erläutern
  • Betriebswirtschaftliche Sicht, Sicht der Wirtschaftsinformatik
  • Definitionen gegenüberstellen und vergleichen
  • Umfassende Zusammenstellung der Definitionen von Geschäftsprozessen aus der Literatur

(2)  Strategisches und operatives Geschäftsprozessmanagement

Schwerpunkt: Strategisches Geschäftsprozessmanagement

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 6], Hinweise: [Gaitanides 2012, Kapitel 5]

Auch: Abgrenzung operativ vs. strategisch.

Themen (u.a.):

  • Begriff „strategisches Geschäftsprozessmanagement“
  • Aufgaben des strategischen Geschäftsprozessmanagement
  • Ziele des strategischen Geschäftsprozessmanagements
  • Methoden, Instrumente
  • Einbettung in die sonstigen Aufgaben des Geschäftsprozessmanagements und des Managements

(3) Geschäftsprozesse identifizieren und standardisieren

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 2]

Hinweise: [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 4, 5]

Themen (u.a.):

  • Aufgabe
  • Ziel
  • Top Down vs. Bottom Up, Pro und Kontra
  • Einbettung in die Prozesslandschaft

(4) Referenzprozessmodelle

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 15]

Themen:

  • Aufbau, Aufgabe, Ziel
  • Überblick mit Stärken, Schwächen
  • Typen

(5) Vorgehensmodelle für die Einführung des Geschäftsprozessmanagements

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 9]

Themen (u.a.):

  • Was sind Vorgehensmodelle allgemein?
  • Was sind hier Vorgehensmodelle?
  • Bedeutung?
  • Beispiele (z.B. Becker, Schmelzer/Sesselmann, Österle)

(6) Prozessmodelle, Prozessmodellierung

[Abgrenzung zu (9) beachten]

Die ganze Vielfalt möglicher Prozessmodellierungstechniken aufzeigen.

Ausgangspunkt: [Staud 2017a, Kapitel 3], [Staud 2017b, Kapitel 11]

Hinweise in [Gaitanides 2012, Abschnitt 6.2], [Gadatsch 2013, Kapitel 2]

Themen (u.a.):

  • Warum Geschäftsprozessmodellierung / Ziele der Geschäftsprozessmodellierung
  • Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung
  • Dokumentation von Geschäftsprozessen in Tabellen
  • Möglichkeiten und Grenzen der Prozessmodellierung
  • Programmnahe Prozessmodellierung (Wie sollte eine Prozessmodellierung sein, die im Rahmen des Anforderungsmanagement für die Entwickung der „Prozess-Software“ taugt)
  • Basiselemente einer jeden Prozessmodellierung (ausgehend von [Staud 2014, Abschnitt 12.1])

(7) Methode Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK)

Siehe auch [Staud 2014], [Staud 2017b, Kapitel 12]

Themen (u.a.):

  • Kurzvorstellung
  • Beispiele (siehe www.staud.info) und [Staud 2014]
  • mit komplexen Beispielen aufzeigen
  • Stärken, Schwächen

(8)  Methode Business Process Model and Notation (BPMN 2.0)

Siehe [Staud 2017], [Staud 2017b, Kapitel 13]

Konzentration auf die „gehobenen“ Konzepte. Auch „Muster in Geschäftsprozessen“ [Staud 2017a, Kapitel 12].

Themen (u.a.):

  • Kurzvorstellung
  • Beispiele (siehe www.staud.info) und [Staud 2017]
  • Stärken, Schwächen
  • mit komplexen Beispielen aufzeigen

(9) Methoden zur Ablauf- und Prozessmodellierung – Überblick

[Abgrenzung zu (6) beachten]

Gesamtüberblick und Einschätzung. Grundelemente herausarbeiten.

Hinweise in [Gadatsch 2015, Abschnitt 4.1], [Gadatsch 2013, Kapitel 2], [Staud 2017b, Abschnitt 10.2]

Neben den Ereignisgesteuerten Prozessketten und den Business Process Diagrams (Business Process Diagramms) der BPMN gab und gibt es zahlreiche weitere Methoden.

Themen (u.a.):

  • Überblick (ausgehend von [Gadatsch 2015, Abb. 4.1])
  • Typen
  • Ausgewählte einzelne Methoden skizzieren (ohne Ereignisgesteuerte Prozessketten und Business Process Diagrams)
  • Grundelemente herausarbeiten

(10) Prozesslandkarten und die verikale Dimension der Prozessmodellierung

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 14]

Hinweise in [Gadatsch 2015, Abschnitt 4.2.1] „Prozesslandkarten“. Siehe auch: [Staud 2017b, Kapitel 14]

Hier geht es neben der Vorstellung von aussagekräftigen Prozesslandkarten auch darum, dass Prozessmodelle auf verschiedenen Ebenen betrachtet werden und dass zwischen diesen Prozessmodellen Beziehungen bestehen.

Stichworte (u.a.): „Prozessmodellierung auf verschiedenen Ebenen“, „Funktions- vs. Prozessmodellierung“

In allen meinen Büchern zu diesem Themenbereich finden sich Ausführungen dazu: [Staud 2010, Kapitel 14, 15], [Staud 2014, Kapitel 12], [Staud 2017, Kapitel 3]

(11) Controlling von Prozessen

Umfassende Darstellung. Unterscheidung operativ/strategisch herausarbeiten.

Hinweise: [Staud 2017b, Kapitel 7], [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 6], [Gadatsch 2015, Kapitel 6]

Themen (u.a.):

  • Definition
  • Aufgaben, Ziele
  • Kennzahlen
  • Messung der Prozessleistung
  • Prozessberichtswesen
  • Prozessplanung
  • Prozessmessung
  • Prozesskontrolle
  • Prozesssteuerung
  • Prozessinformation

(12)  Reifegrade von Geschäftsprozessen

Hinweise: [Staud 2017b, Kapitel 8], [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 7]

Themen (u.a.):

  • Welchen Zweck und Nutzen haben Prozessbewertungen?
  • Was sagen Prozessreifegrade aus?
  • Welche Reifegradmodelle gibt es und wie unterscheiden sich diese?
  • Was ist ein Prozessassessment?
  • Wie werden Prozessassessments durchgeführt?

(13) Business Process Reenginering

Fundierte Darstellung und Begriffsklärung, aufbauend auf vorher besuchten Lehrveranstlatungen.

Hinweise in [Gaitanides 2012, Kapitel 3], [Gadatsch 2015, Kapitel 5], [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 9] (Performance)

Themen (u.a.):

  • Abgrenzung Prozesserneuerung und Prozessverbesserung
  • Klärung des Begriffs Business Process Reengineering (BPR)
  • Mit welchen Methoden kann die Performance in Geschäftsprozessen gesteigert werden?
  • Welche Merkmale, Vor- und Nachteile charakterisieren das Business Process Reengineering?
  • Worin unterscheiden sich die Verbesserungsmethoden Total Cycle Time (TCT), Kaizen und Six Sigma?
  • Ist Lean Management eine Alternative zum Geschäftsprozessmanagement
  • Wie ist Lean Sigma als Verbesserungsmethode im Geschäftsprozessmanagement zu beurteilen?
  • Wann und wo sollen die Verbesserungsmethoden eingesetzt werden?

(14) Risiken in Geschäftsprozessen erkennen und beherrschen

Hinweise: [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 8], [Becker, Kugeler und Rosemann (Hrsg.) 2012, Kapitel 16]

Themen (u.a.):

  • Risiken in Geschäftsprozessen
  • Risikomanagement in Geschäftsprozessen
  • Konkrete Risiken
  • Aufgaben des Risikomanagements
  • Methoden der Risikoanalyse und -überwachung

(15) Software für Geschäftsprozessmanagement / Business Process Management

Hinweise in [Gadatsch 2013, Abschnitt 2.10]

Themen (u.a.):

  • Was ist Software für BPM? Typen, Leistungsumfang, usw.
  • Auswahlkriterien für diese Softwarewerkzeuge
  • Ausgewählte Modellierungs-Werkzeuge vorstellen
  • Ausgewählte BPM-Suiten vorstellen

(16) Stand und Zukunft des Geschäftsprozessmanagements

Hinweise: [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kap. 16], [Staud 2017b]

Berücksichtigung Automatisierungstrend.

(17) IT-Unterstützung des Geschäftsprozessmanagements

Hinweise: [Gadatsch 2015, Kapitel 7] , [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 10]

(18) IT-Unterstützung der Prozessabwicklung

Hinweise: [Staud 2017b, Kapitel 16], [Gadatsch 2015, Kapitel 7]

Darstellen, auf welche Weise heute die Prozessabwicklung durch die IT unterstützt wird und wie das jeweils einzuschätzen ist.

Z.B. durch

  • „Workflow, Workflowsysteme“ (Hinweise in [Gadatsch 2013, Kapitel 4, insbes. 4.1])
  • integrierte prozessorientierte Software (ERP-Software) (Hinweise in [Gadatsch 2013, Kapitel 5])
  • Web-basierte Lösungen

Einschätzung der Möglichkeiten, auch auf dem Hintergrund der zunehmenden Automatisierung der Prozessabwicklung.

Auch: Impulse durch die IT, strategischer Beitrag der IT (Hinweis: [Mertens 2013, S. 31]).

Literatur

Vgl. Kategorie „- HAW LH Literatur“

 

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