JL Staud – Geschäftsprozesse Geschäftsprozesse: Geschäftsprozessmodellierung, -management, -reengineering

15.2.2017

Februar 2017: Buch zur Prozessmodellierung mit der Methode BPMN 2.0

Filed under: Bücher — admin @ 10:08

Josef Ludwig Staud

Geschäftsprozesse und ihre Modellierung mit der Methode Business Process Model and Notation (BPMN 2.0)

 Februar 2017, 234 Seiten, 177 Abbildungen

Paperback: ISBN 978-3-7345-9228-7,  Verlag tredition (19,99 Euro)

Hardcover: ISBN 978-3-7345-9229-4,  Verlag tredition (24,99 Euro)

Standard E-Books: ISBN 978-3-7345-9309-3, Verlag tredition (4,99 Euro)

Amazon TEXTBOOK: ASIN B01MUGTM76 (4,99 Euro)

Beziehbar über den Verlag tredition, jede Buchhandlung und über Amazon.

30.9.2016

Einleitung

Filed under: Methode BPMN — admin @ 09:55

Hier wird die „Methode BPMN“ diskutiert.

Einleitung

Filed under: Methode EPK — admin @ 09:54

Hier wird die „Methode EPK“ diskutiert.

Einleitung

Filed under: TEXTE undDISKUSSION — admin @ 09:53

In dieser Kategorie werden Themen aus den Bereichen

  • Geschäftsprozessmanagement
  • Ereignisgesteuerte proezssketten und
  • Business Process Model and Notation

angesprochen.

JL Staud

13.5.2016

Hinweise zur Leistungserbringung

Filed under: - HAW LH (Landshut) — admin @ 10:01

(0)

Es gilt Anwesenheitspflicht. Alle sollen von allen Vorträgen profitieren!

(1)

Formale Gestaltung (Grundlagen):

http://www.staud.info/hinweise/hi_f_1.htm

ist ein Link zu einem Button (links oben) auf meiner WebSite www.staud.info mit der Beschriftung „Formale Gestaltung Abschlussarbeiten“. Dies kann evtl. auch hier helfen.

(2)

Zur Länge des Textes: Normalerweise sollten 20 Seiten reichen, es sei denn Sie hätten sehr viele Abbildungen.

(3)

Abzugeben sind:

  • Die digitale Präsentation (am besten als PDF-Dokument, erzeugt aus der PP-Fassung)
  • Die textliche Ausarbeitung (ausgedruckt und als PDF-Dokument)

(4)

In die Bewertung fließen ein:

  • Qualität der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema
  • Inhaltliche udn formale Qualität des Textes
  • Qualität der Präsentation
  • Rhetorische Kompetenz (Der Vortrag fällt leichter, wenn man das Thema intensiv durchdrungen hat)
  • Formales (Einhalten der zeitlichen Vorgaben, rechtzeitige Abgabe, Tischvorlage)

(5)

  • Beachten Sie die üblichen wissenschaftlichen Standards, auch in der formalen Gestaltung (–> (1) )

(6)

  • Geben Sie den Text als PDF-Dokument ab, bringen Sie ein ausgedrucktes Exemplar für mich mit.

(7)

  • Vergessen Sie nicht eine Tischvorlage („hand out“) mit Titel und Gliederung für jeden Studierenden (1 Seite genügt).

4.5.2016

Automatisierung

Filed under: - HAW LH Automatisierung — admin @ 11:42

Was bedeutet Automatisierung hier, im Kontext der Geschäftsprozesse und des Geschäftsprozessmanagements (GPM)?

Dazu ein paar Auszüge aus meinem neuesten Text zu GPM:

„Es ist in … oft von Automatisierung die Rede. Natürlich hier immer in Bezug auf Geschäftsprozesse. Neben diesen gibt es ja viele andere Bereiche, in denen die Automatisierung ständig voranschreitet, denken wir nur an unsere Kraftfahrzeuge.

Mit Automatisierung ist die ganze oder teilweise Abwicklung von Geschäftsprozessen durch Software (und natürlich die zugehörige Hardware) gemeint. Dies ist im technischen Bereich nichts Neues, in jedem technischen System (Geldautomat usw.) laufen automatisierte Prozesse ab. Bei der Umsetzung von Geschäftsprozessen in Software war dies bis vor einiger Zeit nicht so. So richtig umfassend realisiert haben dies die im Internet und mit Hilfe des Internet tätigen Unternehmen. Alle Geschäftsprozesse, die mit den Kunden zu tun haben, werden durch Anwendungssoftware realisiert und darüber hinaus die nachfolgenden in Logistik und Finanzwesen.

Dies ist heute Alltag, das Geschäftsmodell der Internetunternehmen beruht darauf.

Hintergrund

Wie kommt es, dass wir auch bei Geschäftsprozessen inzwischen in vielen Bereichen eine ganze oder teilweise Automatisierung beobachten können?

Etwa ab den 1970-er Jahren wurden Geschäftsprozesse durch IT-Systeme unterstützt. Zu Beginn aber nur in einzelnen Funktionen. D.h., der Geschäftsprozess war zwar in der Software hinterlegt und wurde steuernd abtgearbeitet, aber nur einzelnen Funktionen wurden durch Software erledigt, das meiste durch die beteiligten Menschen. Dies änderte sich, die Softwareunterstützung dehnte sich immer mehr aus, von der Unterstützung einzelner weniger Funktionen bis zur heutigen flächendeckenden Geschäftsprozessunterstützung. Parallel wurde und wird die Prozessunterstützung immer detaillierter. Wurden anfangs in den Geschäftsprozessen nur einzelne Funktionen und die Informationsflüsse zwischen ihnen unterstützt, geht es heute teilweise in die Vollunterstützung, bei der nur die Entscheidungen den Menschen überlassen bleiben. So wird z.B. bei einer Standardprozessmodellierung der Transport und die Verarbeitung von Geschäftsobjekten vollumfänglich erfasst, lediglich die Realisierung einzelner Funktionen bleibt noch außen vor.

So kommt es, dass heute die gängige Integrierte prozessorientierte Software  die Nutzer für die Interaktion von Maske zu Maske leitet und ansonsten vollautomatisiert abläuft. Das machte es auch möglich, dass das Geschäftsmodell der Internetunternehmen auf weitgehend vollautomatisierten Prozessen beruht, und dies nicht nur im E-Commerce, sondern auch dahinter. Lediglich bei Konfliktfällen kommen hier noch Menschen zum Einsatz.

Dies hat bei allen Vorteilen auch Schattenseiten. Jedes Abbilden von Geschäftsprozessen in Software führt zu einer „Zementierung“ des Geschäftsprozesses in dem Sinn, dass für jede auch noch so kleine Änderung des Prozesses eine Änderung der Software nötig wird. Bei einer Automatisierung ist dies noch viel massiver der Fall. Trotzdem ist eine Umkehr dieser Entwicklung nicht vorstellbar, höchstens ein erhöhter Einsatz von Entwicklern. Das ist der Grund für die Wiederkehr von Individualsoftware mit riesigen Entwicklergruppen bei den großen Internetunternehmen, wie wir sie zuletzt in den 1960- und 1970-Jahren bei großen Unternehmen für die Entwicklung der damaligen individuellen Anwendungs­soft­ware sahen (die dann durch ERP-Software abgelöst wurde).

Trends

Dieser Entwicklung liegen zwei Trends zugrunde. Schon seit dem Aufkommen prozessorientierter integrierter Software der Trend zu einer immer detaillierteren Abbildung der Geschäftsprozesse in die Software. Dies war Kundenwunsch und er wurde erfüllt. Schon dieser Trend erzwang eine immer detailliertere Prozessmodellierung. Seit Aufkommen der Internetunternehmen kam ein zweiter massiver Trend dazu, der zu vollständig durch Programme abgewickelten Geschäftsprozessen führt – zur Automatisierung also. Konkret bedeutet dies, dass der Kunde bei seinen Geschäften und sonstigen Aktivitäten mit Internetunternehmen nur noch mit Programmen zu tun hat. Diese Automatisierung erfasst weiterhin auch große Teile des Finanzwesens und der Logistik. Die Webunternehmen führen uns diesen Trend gerade eindrücklich vor. Nicht nur der Kontakt zum Kunden, sondern seine Rückmeldungen, das Mahnwesen, Finanzwesen, die Leistungserbringung usw. werden automatisiert abgewickelt.

Aber auch in den Organisationen, die nicht primär im E-Commerce tätig sind, nimmt der Grad an Automatisierung immer mehr zu. Die Integrierte prozessorientierte Software wickelt immer mehr Abschnitte des Geschäftsprozesses vollautomatisch ab. Automatisierung bedeutet hier dann nicht nur „Echtzeit“, das haben wir in ERP-Software schon lange, und auch nicht nur die Unterstützung einzelner Funktionen, sondern die weitgehend durch ein Programm realisierte Abwicklung der Geschäftsprozesse. Für den Menschen bleiben von Unternehmensseite her nur noch die Entscheidungen und die Ausnahmen. Für die mitwirkenden Menschen bleiben die Aufgaben mit Entscheidungscharakter und die, die nicht automatisiert werden können.

Nicht nur bei den Kundenkontakten

Die Automatisierung betrifft nicht nur die Kundenkontakte, sondern auch die übrigen Bereiche der Unternehmen, z.B. im Finanzwesen. Zumindest in der Planung einiger Unternehmen betrifft es auch die Logistik („Drohnen“). Wir nähern uns damit der vollautomatisierten Abwicklung auch dieser Geschäftsprozesse, wo menschliches Eingreifen nur noch da erfolgt, wo Entscheidungen anstehen, die nicht automatisiert sind oder Aufgaben, die nicht automatisiert werden können. Hierzu gehören auch die Kauf- und sonstigen Entscheidungen der Kunden.

Voraussetzungen bzgl Prozessmodellierung

Es dürfte schon klar sein, sei aber nochmals angemerkt: Automatisierung verlangt eine programmnahe Prozessmodellierung, in Ergänzung zur Istanalyse. Damit ist Prozessmodellierung endgültig in den Bereich des Requirements Engineering für die Softwareentwicklung geraten.

Dieser Trend und die durch ihn geförderte Entwicklung verkürzen den Abstand zwischen Prozessmodellierung und Systemanalyse (für die Anwendungsentwicklung) und führen auch dazu, dass die Zusammenhänge zwischen den Geschäftsprozessen wesentlich intensiver bedacht werden müssen. Ein Prozessmodell wird dann nicht nur die Prozesse mit ihren Verknüpfungen darstellen, sondern alle Aspekte, die für ein komplexes zusammenwirkendes Ganzes notwendig sind. Programmnahe Prozessmodellierung, wird zu einem Bestandteil des Anforderungsmanagements (Requirements Engineering).

Erfassung der Automatisierung in der Prozessmodellierung

Die Erfassung der durch Software realisierten Geschäftsprozessabschnitte geschieht über die Angabe der Träger der durchgeführten Tätigkeiten. Dort wo üblicherweise eine Organisationseinheit steht, wird dann die Anwendungssoftware vermerkt – ohne (direktes) menschliches Mitwirken. Indem also bei einer Tätigkeit nicht nur angegeben wird, wer sie realisiert, sondern auch mit Hilfe welcher Anwendungssoftware. Sie kann auch durch die modellierten Informationsobjekte erkannt werden. Bei IT-Abdeckung sind diese Teil des Datenbestandes einer Anwendungssoftware und (hoffentlich) als solche gekennzeichnet.

Betrachtet man z.B. die Geschäftsprozesse eines typischen Internetunternehmens im B2C, ist in wichtigen Abschnitten neben dem Kunden nur noch Software aktiv (Ware anbieten, Vorschläge machen, Auftrag festhalten, (virtuellen) Warenkorb befüllen, usw.). Dieser Bereich reicht weit in die automatisierbaren Abschnitte des Finanzwesens und die Logistik hinein und wird ständig ausgedehnt.

Voraussetzung für eine Automatisierung ist eine detaillierte Modellierung, also im Rahmen einer Beschaffung nicht Teile beschaffen, sondern zulässige Lieferanten bestimmen, Lieferanten anfragen, Konditionen klären, Bestellung formulieren, Bestellung versenden, usw. Etwa so wie in einer Standardprozessmodellierung. Danach können dann diese elementaren Funktionen in einer noch detaillierteren Ebene in einer programmnahen Prozessmodellierung in Programmkonstruk­te abgebildet werden.“

……….

Automatisierung, IT-Abdeckung

„Eine wichtige Eigenschaft von Prozessen oder Prozessabschnitten ist der Automatisierungsgrad. Damit ist der Anteil an der Aufgabenerfüllung gemeint, der ohne menschliches Zutun allein durch die Informationstechnologien erledigt wird. In vielen Bereichen strebt man nach einem möglichst hohen Automatisierungsgrad. Dort, wo es sich um stark standardisierte Abläufe mit einfachen Entscheidungsprozessen handelt, hat man dieses Ziel weitgehend erreicht. Ein einfaches Schema für diese Eigenschaft ist „voll automatisiert, teilweise automatisiert, nicht automatisiert“. Dies betrifft inzwischen auch ganze Prozesse. Das Geschäftsmodell der Internetunternehmen beruht darauf, es wäre auf andere Weise auch nicht denkbar. Diese ständig zunehmende Automatisierung hat tiefgreifende Konsequenzen für das Geschäftsprozessmanagement.“

Unterstützung oder Automatisierung

„Geschäftsprozesse können durch die IT unterstützt werden oder sie können automatisiert sein. Der Unterschied ist folgender: „Unterstützung“ meint, dass einzelne Abschnitte durch Programme realisiert werden. „Automatisierung“ meint, das alle durch Programme realisiert sind, evtl. auch Entscheidungsvorgänge. D.h., um einige einfache Beispiele zu bringen, die Nachbestellung für das Lager wird automatisch durchgeführt, die Kaufempfehlung beim Web-Anbieter automatisch generiert (weshalb sie uns oft zum Schmunzeln bringt) und auch der Umgang mit anscheinend zahlungsunwilligen Kunden wird ein ganzes Stück weit durch die Software gesteuert (vgl. hierzu das „Prozessbeispiel“ Rechnung in [Staud 2010a, Kapitel 13]).

Unterstützung der Abwicklung der Geschäftsprozesse durch Anwendungssoftware ist heute Standard, nur das Ausmaß ist unterschiedlich. Sind wirklich nur noch die Funktionen im Geschäftsprozess nicht IT-gestützt realisiert, die Entscheidungen darstellen, oder gibt es Abschnitte, die trotz der Möglichkeit der IT-Unterstützung diese nicht bekommen haben.

Alles in allem ist die IT-Abdeckung heute, v.a. seit der Etablierung prozessorientierter integrierter Standardsoftware (ERP-Software), sehr hoch.

Dies wird in der Literatur zu Geschäftsprozessmanagement höchstens wahrgenommen, fließt aber noch nicht ausreichend in die Überlegungen ein.“

11.4.2016

Hinweise zum Vortrag

Filed under: - HAW LH (Landshut) — admin @ 09:52

Werte Studierende,

hier einige Hinweise zur Ausarbeitung des Textes und der Präsentation:

  • Die textliche Ausarbeitung sollte den üblichen Hochschulstandards genügen: Titelblatt, Gliederung, Ausarbeitung des Textes, Literaturverzeichnis. Bitte achten Sie auch auf formale Korrektheit. Hinweis kann evtl. auch „www.staud.info –> Hinweise zur formallen Gestaltung“ geben.
  • Die Präsentation sollte mit einem professionellen Instrument erstellt sein, z.B. PP. Also bitte nicht als PDF- oder Word-Dokument.
  • Der Vortrag sollte in freier Rede, ohne Ablesen, Notizzettel, usw. erfolgen
  • Zeit einhalten: Überziehen Sie nicht, nehmen Sie aber die angebotene Zeit möglichst voll in Anspruch (+- 5 Minuten sind natürlich möglich). Falls Sie Probleme haben, die Länge Ihres Vortrags einzuschätzen, halten Sie ihn sich selber. Das kann sehr aufschlussreich sein.

Wir simulieren ein wenig die Situation, dass Sie in Ihrem (späteren) Unternehmen etwas vorstellen müssen, z.B. ein geplantes Projekt. Da kann die Einhaltung obiger Regeln sehr hilfreich sein.

Herzliche Grüße

Prof. Dr. Josef L. Staud

 

4.4.2016

Vortragsthemen und Termine

Filed under: - HAW LH BACHELOR Themen — admin @ 16:15

WIF640 im Bachelor – SS 2017

  • Termine für das Seminar:
    22.3. / 26.4.  / 3.5. / 10.5.  / 17.5.   / 24.5. / 31.5. / 7.6. / 21.6. / 28.6.
  • Themenvorstellung: 22.3.
  • Zeit und Raum: 14:30 – 16:55 in TI 107
  • Vortrags- und Diskussionsleistung: ca. 60 Minuten (ca. 45 Minuten Vortrag + 15 Minuten Fragen und Diskussion)
  • schriftliche Ausarbeitung: ca. 10 Seiten, abzugeben beim Vortrag
  • Also: pro Termin 2 Studierende

Leistung:

  • Digitale Präsentation, z.B. mit PowerPoint
  • schriftliche Ausarbeitung: maximal 10 Seiten
  • Abzugeben sind die PP-Präsentation und die schriftliche Ausarbeitung (beides digital, bitte senden an hsATstaud.info)

Vorbemerkungen

(A) Bei allen Themen auch kritische Reflektion des Theorieelements. Beispiel: Ist das, was in der Literatur zu Reifegraden von Geschäftsprozessen ausgeführt wird, schlüssig und sinnvoll.

(B) Sie dürfen mir gerne Ihre Gliederung zum „Drüberschauen“ zusenden und sich auch zwischendurch, wenn Fragen auftauchen, an mich wenden (hs@staud.info).

(C) Bedenken Sie auch die Abgrenzung Ihres Themas zu den übrigen Themen.

Seminarthema: Aktuelle Fragen des Geschäftsprozessmanagements

Für alle Themen gilt: Klären Sie auch, ob die Thematik „Automatisierung von Geschäftsprozessen (einführend: (Kategorie „- HAW LH Automatisierung) bei diesem Thema von Bedeutung ist. Wirkt es sich auf die Thematik aus? Falls ja, wie? Falls nein, begründen Sie dies bitte.

Zur Automatisierungsthematik finden sich auch Hinweise in allen meinen Büchern zu diesem Themenbereich: [Staud 2010, Kapitel 14], [Staud 2014, Kapitel 12], [Staud 2017, Kapitel 3]

Den Text [Staud 2017b] finden Sie als PDF hier: GPM 2017 03 13 Der Text ist in Arbeit, also nicht fehlerfrei und mit Markern für die weitere Bearbeitung versehen „

Vorbemerkungen

(A) Sie dürfen mir gerne Ihre Gliederung zum „Drüberschauen“ zusenden und sich auch zwischendurch, wenn Fragen auftauchen, an mich wenden (hs@staud.info).

(B) Beachten Sie wegen der Abgrenzung auch thematisch benachbarte Themen. Gerne können Sie mich dabei mit dazu nehmen.

Vortragsthemen

(1) Geschäftsprozesse – automatisiert oder auch nicht

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 2]

Auch: Reflektion der Entwicklung zu automatisierten Geschäftsprozessen.

Themen:

  • Automatisierung von Geschäftsprozessen: Was ist das? Erläutern.
  • Typen von Geschäftsprozessen: Kern-, Supportprozesse; Primäre, Sekundäre Geschäftsprozesse, …
  • Eigene Definition
  • Einschätzung der Definitionen
  • Alle Aspekte der Definitionen erläutern
  • Betriebswirtschaftliche Sicht, Sicht der Wirtschaftsinformatik
  • Definitionen gegenüberstellen und vergleichen
  • Umfassende Zusammenstellung der Definitionen von Geschäftsprozessen aus der Literatur

(2)  Strategisches und operatives Geschäftsprozessmanagement

Schwerpunkt: Strategisches Geschäftsprozessmanagement

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 6], Hinweise: [Gaitanides 2012, Kapitel 5]

Auch: Abgrenzung operativ vs. strategisch.

Themen (u.a.):

  • Begriff „strategisches Geschäftsprozessmanagement“
  • Aufgaben des strategischen Geschäftsprozessmanagement
  • Ziele des strategischen Geschäftsprozessmanagements
  • Methoden, Instrumente
  • Einbettung in die sonstigen Aufgaben des Geschäftsprozessmanagements und des Managements

(3) Geschäftsprozesse identifizieren und standardisieren

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 2]

Hinweise: [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 4, 5]

Themen (u.a.):

  • Aufgabe
  • Ziel
  • Top Down vs. Bottom Up, Pro und Kontra
  • Einbettung in die Prozesslandschaft

(4) Referenzprozessmodelle

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 15]

Themen:

  • Aufbau, Aufgabe, Ziel
  • Überblick mit Stärken, Schwächen
  • Typen

(5) Vorgehensmodelle für die Einführung des Geschäftsprozessmanagements

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 9]

Themen (u.a.):

  • Was sind Vorgehensmodelle allgemein?
  • Was sind hier Vorgehensmodelle?
  • Bedeutung?
  • Beispiele (z.B. Becker, Schmelzer/Sesselmann, Österle)

(6) Prozessmodelle, Prozessmodellierung

[Abgrenzung zu (9) beachten]

Die ganze Vielfalt möglicher Prozessmodellierungstechniken aufzeigen.

Ausgangspunkt: [Staud 2017a, Kapitel 3], [Staud 2017b, Kapitel 11]

Hinweise in [Gaitanides 2012, Abschnitt 6.2], [Gadatsch 2013, Kapitel 2]

Themen (u.a.):

  • Warum Geschäftsprozessmodellierung / Ziele der Geschäftsprozessmodellierung
  • Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung
  • Dokumentation von Geschäftsprozessen in Tabellen
  • Möglichkeiten und Grenzen der Prozessmodellierung
  • Programmnahe Prozessmodellierung (Wie sollte eine Prozessmodellierung sein, die im Rahmen des Anforderungsmanagement für die Entwickung der „Prozess-Software“ taugt)
  • Basiselemente einer jeden Prozessmodellierung (ausgehend von [Staud 2014, Abschnitt 12.1])

(7) Methode Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK)

Siehe auch [Staud 2014], [Staud 2017b, Kapitel 12]

Themen (u.a.):

  • Kurzvorstellung
  • Beispiele (siehe www.staud.info) und [Staud 2014]
  • mit komplexen Beispielen aufzeigen
  • Stärken, Schwächen

(8)  Methode Business Process Model and Notation (BPMN 2.0)

Siehe [Staud 2017], [Staud 2017b, Kapitel 13]

Konzentration auf die „gehobenen“ Konzepte. Auch „Muster in Geschäftsprozessen“ [Staud 2017a, Kapitel 12].

Themen (u.a.):

  • Kurzvorstellung
  • Beispiele (siehe www.staud.info) und [Staud 2017]
  • Stärken, Schwächen
  • mit komplexen Beispielen aufzeigen

(9) Methoden zur Ablauf- und Prozessmodellierung – Überblick

[Abgrenzung zu (6) beachten]

Gesamtüberblick und Einschätzung. Grundelemente herausarbeiten.

Hinweise in [Gadatsch 2015, Abschnitt 4.1], [Gadatsch 2013, Kapitel 2], [Staud 2017b, Abschnitt 10.2]

Neben den Ereignisgesteuerten Prozessketten und den Business Process Diagrams (Business Process Diagramms) der BPMN gab und gibt es zahlreiche weitere Methoden.

Themen (u.a.):

  • Überblick (ausgehend von [Gadatsch 2015, Abb. 4.1])
  • Typen
  • Ausgewählte einzelne Methoden skizzieren (ohne Ereignisgesteuerte Prozessketten und Business Process Diagrams)
  • Grundelemente herausarbeiten

(10) Prozesslandkarten und die verikale Dimension der Prozessmodellierung

Ausgangspunkt: [Staud 2017b, Kapitel 14]

Hinweise in [Gadatsch 2015, Abschnitt 4.2.1] „Prozesslandkarten“. Siehe auch: [Staud 2017b, Kapitel 14]

Hier geht es neben der Vorstellung von aussagekräftigen Prozesslandkarten auch darum, dass Prozessmodelle auf verschiedenen Ebenen betrachtet werden und dass zwischen diesen Prozessmodellen Beziehungen bestehen.

Stichworte (u.a.): „Prozessmodellierung auf verschiedenen Ebenen“, „Funktions- vs. Prozessmodellierung“

In allen meinen Büchern zu diesem Themenbereich finden sich Ausführungen dazu: [Staud 2010, Kapitel 14, 15], [Staud 2014, Kapitel 12], [Staud 2017, Kapitel 3]

(11) Controlling von Prozessen

Umfassende Darstellung. Unterscheidung operativ/strategisch herausarbeiten.

Hinweise: [Staud 2017b, Kapitel 7], [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 6], [Gadatsch 2015, Kapitel 6]

Themen (u.a.):

  • Definition
  • Aufgaben, Ziele
  • Kennzahlen
  • Messung der Prozessleistung
  • Prozessberichtswesen
  • Prozessplanung
  • Prozessmessung
  • Prozesskontrolle
  • Prozesssteuerung
  • Prozessinformation

(12)  Reifegrade von Geschäftsprozessen

Hinweise: [Staud 2017b, Kapitel 8], [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 7]

Themen (u.a.):

  • Welchen Zweck und Nutzen haben Prozessbewertungen?
  • Was sagen Prozessreifegrade aus?
  • Welche Reifegradmodelle gibt es und wie unterscheiden sich diese?
  • Was ist ein Prozessassessment?
  • Wie werden Prozessassessments durchgeführt?

(13) Business Process Reenginering

Fundierte Darstellung und Begriffsklärung, aufbauend auf vorher besuchten Lehrveranstlatungen.

Hinweise in [Gaitanides 2012, Kapitel 3], [Gadatsch 2015, Kapitel 5], [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 9] (Performance)

Themen (u.a.):

  • Abgrenzung Prozesserneuerung und Prozessverbesserung
  • Klärung des Begriffs Business Process Reengineering (BPR)
  • Mit welchen Methoden kann die Performance in Geschäftsprozessen gesteigert werden?
  • Welche Merkmale, Vor- und Nachteile charakterisieren das Business Process Reengineering?
  • Worin unterscheiden sich die Verbesserungsmethoden Total Cycle Time (TCT), Kaizen und Six Sigma?
  • Ist Lean Management eine Alternative zum Geschäftsprozessmanagement
  • Wie ist Lean Sigma als Verbesserungsmethode im Geschäftsprozessmanagement zu beurteilen?
  • Wann und wo sollen die Verbesserungsmethoden eingesetzt werden?

(14) Risiken in Geschäftsprozessen erkennen und beherrschen

Hinweise: [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 8], [Becker, Kugeler und Rosemann (Hrsg.) 2012, Kapitel 16]

Themen (u.a.):

  • Risiken in Geschäftsprozessen
  • Risikomanagement in Geschäftsprozessen
  • Konkrete Risiken
  • Aufgaben des Risikomanagements
  • Methoden der Risikoanalyse und -überwachung

(15) Software für Geschäftsprozessmanagement / Business Process Management

Hinweise in [Gadatsch 2013, Abschnitt 2.10]

Themen (u.a.):

  • Was ist Software für BPM? Typen, Leistungsumfang, usw.
  • Auswahlkriterien für diese Softwarewerkzeuge
  • Ausgewählte Modellierungs-Werkzeuge vorstellen
  • Ausgewählte BPM-Suiten vorstellen

(16) Stand und Zukunft des Geschäftsprozessmanagements

Hinweise: [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kap. 16], [Staud 2017b]

Berücksichtigung Automatisierungstrend.

(17) IT-Unterstützung des Geschäftsprozessmanagements

Hinweise: [Gadatsch 2015, Kapitel 7] , [Schmelzer und Sesselmann 2013, Kapitel 10]

(18) IT-Unterstützung der Prozessabwicklung

Hinweise: [Staud 2017b, Kapitel 16], [Gadatsch 2015, Kapitel 7]

Darstellen, auf welche Weise heute die Prozessabwicklung durch die IT unterstützt wird und wie das jeweils einzuschätzen ist.

Z.B. durch

  • „Workflow, Workflowsysteme“ (Hinweise in [Gadatsch 2013, Kapitel 4, insbes. 4.1])
  • integrierte prozessorientierte Software (ERP-Software) (Hinweise in [Gadatsch 2013, Kapitel 5])
  • Web-basierte Lösungen

Einschätzung der Möglichkeiten, auch auf dem Hintergrund der zunehmenden Automatisierung der Prozessabwicklung.

Auch: Impulse durch die IT, strategischer Beitrag der IT (Hinweis: [Mertens 2013, S. 31]).

Literatur

Vgl. Kategorie „- HAW LH Literatur“

 

19.5.2015

Muster in Geschäftsprozessen

Filed under: Kapitel 06: Muster in Geschäftsprozessen — admin @ 12:05

[Auszug aus Staud, Josef L.: Ereignisgesteuerte Prozessketten. Das Werkzeug für die Modellierung von Geschäftsprozessen. März 2014 – 222 Seiten – 115 Abbildungen – 21,40 Euro ISBN: 978-3-00-045298-7]

Beschäftigt man sich einige Zeit mit Geschäftsprozessen, merkt man, dass bestimmte Ablaufsituationen immer wieder auftreten. Zum Beispiel Entscheidungssituationen oder die Notwendigkeit, mehrere Tätigkeiten gleichzeitig anstoßen zu müssen. In diesem Kapitel wollen wir von solchen Mustern in Geschäftsprozessen ausgehen und ihre Umsetzung in EPK-Strukturen betrachten. Wir wechseln also die Perspektive, weg von einer syntaxgesteuerten, hin zu einer von der Semantik ausgehenden Betrachtungsweise.

Semantik such (halbwegs) passende Syntax

Dies ist durchaus sinnvoll, weil in der Praxis ja zuerst die realen Geschäftsprozesse mit ihren Mustern da sind und für diese dann Modellstrukturen bzw. ‑fragmente gefunden werden müssen. Diese Situationen müssen dann bewältigt werden, Semantik sucht also passende Syntax. Dies ist auch für die meisten dieser Muster möglich. Folgende werden hier betrachtet:

  • Entscheidungsfindung
  • Teilaufgaben
  • Tätigkeiten starten
  • Zeitfenster
  • Zeitpunkte
  • Bedingungen
  • Kombinatorik
  • Warten
  • Wiederholung
  • Repetitive Handlungen

28.3.2014

März 2014: Buch zur Prozessmodellierung mit EPKs

Filed under: A Buch zum Blog,Bücher — admin @ 13:19

Josef Ludwig Staud: Ereignisgesteuerte Prozessketten.
Das Werkzeug für die Modellierung von Geschäftsprozessen. 

März 2014.

ISBN: 978-3-00-045298-7.

222 Seiten

21,40 Euro.

Beziehbar über jede Buchhandlung und über Amazon.

 

E-Book

Seit Februar 2015 auch als Amazon – E-Book.

ISBN 978-3-9817175-0-1.

9,00 Euro

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